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Die Gironde, grösste Flussmündung in Frankreich

76km lang und manchmal bis 11m breit (z B.:bei Mortagne) und eine Fläche von 635km2 machen diese Flussmündung zu einer der grössten Frankreichs und Europas.
Die Gironde ist der Ableitungskanal der beiden Flüsse:
Garonne 55000m2 und Dordogne16000m2.

Der Durchfluss ist im Grossen und Ganzen 500m3/s für die Garonne und 300m3/s für die Dordogne.
Der monatliche Durchschnittswert der Gironde ist also 800m3/s.
Hochwerte werden im Januar erreicht und Tiefwerte unter 100m3/s im August-September.

 

 
4 morphologische Wesenheiten

Die Gironde besitzt 4 morphologische Wesenheiten:

  • Der Fluss
  • Der obere Teil der Flussmündung
  • Der untere Teil der Flussmündung
  • Die Mündung selbst

Vor dem Bec d’Ambes sind die Wasser süss und nur die Gezeiten sind noch spürbar.
Die Girondemündung selbst, im wahren Sinne des Wortes, vom Bec d’Ambes bis zum Ozean besitzt zwei Fahrrinnen, getrennt duch Sandbänke und Inseln:
Die Fahrrinne, die sich am linken Ufer entlang schlängelt, ist 7 bis 35 m tief.
Die Saintongefahrrinne, zwischen 4 und 35 m tief, begleitet das rechte Ufer.

 

Zwei Gebiete sind unterscheidbar:

  1. Der obere Teil der Flussmündung, auch Inselgebiet genannt.
    Über eine Länge von 40 km zieht sich dieses Gebiet hin, vom Bec d’Ambes abwärts. Fahrrrinnen, Sandbänke und schlammige Tiefen characterisieren es.
  2. Der untere Teil der Flussmündung, wo die beiden fahrrinnen noch getrennt sind durch felsige und sandige Untiefen.

Die eigentliche Mündung ist der Meeresteil der Gironde. Sedimentgestein ist dort fast nur sandig. Vereinzelt findet man Kies, westlich der Pointe de Grave und Schlick, in der Bucht der "Bonne-Anse".

 
[Quelle:Artikel «La Gironde, un écosystème estuarien» Alain Cotten- Conservatoire de l'Estuaire,1996] [Fotos-Interface33]
Unsere Präsentation des natürlichen Erbgutes der Haute Gironde beschränkt sich auf den “Haut Estuaire” und seine geographischen Grenzen.
 

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